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Colonia del Sacramento

Mit der Fähre geht es von Buenos Aires am Mittag quer über den Rio Plata bis nach Uruguay. Zum zweiten Mal während meiner Reise geht es nach Colonia de Sacramento. Hier war ich bereits Anfang Dezember während dem Roadtrip mit meinem Freund. Nun bin ich hier erneut mit meiner Mutter und der Reisegruppe. Aber schöne Orte, die einen bezaubern, kann man ja durchaus zweimal besuchen.

Colonia ist die älteste und wohl bekannteste Stadt in Uruguay neben Montevideo. Besonders schön ist die Altstadt von Colonia, die im Kolonialstil erbaut und sehr gut erhalten ist. 1995 wurde die Altstadt durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Lage dieser Altstadt am Río Plata ist wunderschön, da sie von fast allen Seiten von Wasser umspült wird. Man kann auf dem alten Kopfsteinpflaster durch die Gassen schlendern, in einer der Gelaterías ein hausgemachtes Eis probieren oder an der alten Stadtmauer den Sonnenuntergang genießen.

Leuchtturm
Man sollte sich unbedingt die Mühe machen, die viele Stufen des Leuchtturms hinaufzusteigen. Bei meinem ersten Besuch Anfang Dezember war glücklicherweise nicht allzu heiß und nicht so viel los. Eintritt 30 Pesos.

Fliesenmuseum
Dieses winzige Museum ist in einem alten portugiesischem Kolonialbau untergebracht. Wenn man es geschickt anstellt (wie mein Freund), zahlt man keinen Eintritt und kann sich die schönen blau-weißen Fliesen, die mich stark an Portugal erinnern, anschauen.
Museo de Azulejos, Misiones de los Tapes 104

Yachthafen und Mole
Einer meiner Lieblingsorte in Colonia. Der hölzerne Steg führt etwas hinaus aufs Wasser und man kann auf einer der Bänke sitzen und sich den leichten Wind um die Nase wehen lassen. Besonders an heißen Tagen empfehlenswert!

El Drugstore
Direkt gegenüber der alten Kirche ist dieses Restaurant. Auf der Karte gibt es - typisch für Uruguay - Tapas, Pasta, Fleisch- und Fischgerichte. Ein Mix aus spanischer, portugiesischer und italienischer Küche. Abends häufig mit Livemusik.
De Portugal 174

Café Ganache
Bei meinem ersten Besuch war dieses Café leider wegen der Siesta geschlossen. Beim zweiten Mal hat es dann geklappt. Second Hand Einrichtung mit viel Liebe zum Detail. Superleckere Sandwhiches und hausgemachte Limonade. Leider nur Barzahlung und nicht günstig.
Real 178

Hostel El Viajero
Dieses Hostel ist ebenfalls in einem alten Kolonialgebäude untergebracht und sehr gut gelegen. Frühstück typisch für die Region mit hellem Toastbrot, Dulce de Leche und gezuckerten Cornflakes.
Washington Barbot 164

Das nächste Mal würde ich auf jeden Fall eine geführte Tour durch die Stadt buchen. Leider gibt es keine Free Walking Tours und geführte Touren werden ausschließlich über die Touristeninformationen vermittelt. Um mehr über die Geschichte zu erfahren, lohnt es sich aber sicherlich. Mit oder ohne Führung - diese Stadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert.