Artikel mit dem Tag "Nature"



Guatemala · 09. Mai 2019
In der indigenen Sprache Q'eqchi' bedeutet Semuc Champey "der Fluss, der sich unter den Steinen versteckt". So fließt unter einer etwa 300m langen natürlichen Brücke aus Kalkstein der Cahabón River hindurch. Auf dieser Brücke befinden sich sechs durch Erosion geformte türkisblaue Becken, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch zum Baden einladen.

Guatemala · 07. Mai 2019
Mitten im Dschungel von Guatemala befindet sich eine kreisrunde Lagune mit kristallklarem Wasser: die Laguna Lachúa. Weit weg von der normalen Touristenroute, liegt die Lagune etwas südöstlich von Playa Grande, in der Nähe der Grenze zu Mexico. Hier gibt es vor allem zwei Dinge: wunderschöne Natur und etwas Einsamkeit. Der Weg zur Laguna ist wohlgemerkt etwas beschwerlich. Ich fahre nahezu vier Stunden mit dem Microbus Von Cobán Richtung Playa Grande. Die Strecke ist zum Großteil...

Guatemala · 05. Mai 2019
Im südwestlichen Hochland von Guatemala liegt der See Atitlán. Was mal ein großer Vulkankrater war, ist heute ein weitläufiger See, umgeben von steilen, grünen Hügeln, drei Vulkanen und etlichen entzückenden Maya Dörfern. Schon unser deutscher Freund Alexander von Humboldt hat den tiefsten See in Zentralamerika "den schönsten See der Welt" genannt. Und ich kann es nur bestätigen: es ist einfach traumhaft. Egal ob man hier im Wasser oder Land aktiv sein möchte, mal so richtig...

Ecuador · 12. April 2019
Der nächste Tag begrüßt mich mit strahlend blauem Himmel. Mindo ist ein kleiner, ruhiger Ort mitten im Cloud Forest, etwa zwei Stunden Fahrzeit nordwestlich von Quito. Auf der Dachterrasse des kleine Hostel Melyang kann ich beim Frühstück den Kolibris zuschauen, die vorbeifliegen und an am Zuckerwasser kosten. Ich gehe den Tag entspannt an und versuche das Wetter zu genießen so lange es gut ist. Denn hier im Cloud Forest kann sich das ganz schnell ändern. Las Cascadas. Ich wandere durch...

Kolumbien · 09. April 2019
Nach einigen intensiven Tagen im schwülen, regnerischen Calí meldet sich mein Unternehmensgeist. Ich muss weiter. Etwas planen. Etwas tun. Das Warten auf die Nachricht, dass die Straßenblockaden aufgehoben werden, fängt an mich zu nerven. Also brauche ich Ablenkung. José, der Hostelbesitzer, unterbreitet mir verschiedenste Ideen, was ich in der Umgebung machen kann: Tatacoa-Wüste, Pazifikstrand in Buenaventura oder Lago Calima. Erst bin ich total begeistert von der Wüste, doch die...

Kolumbien · 30. März 2019
Das Tal der hoch gewachsenen, dünnen Wachspalmen im Valle de Cocora gehört zur Hauptattraktion in Salento. Die Wanderung des "sendero bosque de las palmas" durch malerische Graslandschaften bis zum Nebelwald und den bis zum Himmel ragenden Wachspalmen zählt wohl zu einer der beliebtesten Tagesausflügen in Kolumbien. Ich breche recht früh morgens auf, da die Jeeps vom Marktplatz um 7.30 Uhr abfahren. Da Wochenende ist und viele Besucher erwartet werden, möchte ich den Morgen nutzen, um...

Kolumbien · 29. März 2019
Allem Anschein nach fängt die Verjüngungskur bei der Verdauung an. Die letzte Nacht habe ich schlecht geschlafen und musste ständig auf Toilette - a travellers stomach wie man so schön sagt. Vielleicht zu viel heiße Therme, vielleicht auch was Falsches gegessen. Ich nehme brav Elektrolyte und bediene mich aus meiner Reiseapotheke. Es geht mir nicht allzu schlecht, trotzdem sollte man die Signale seines Körpers ernst nehmen. Insbesondere dann, wenn man alleine unterwegs ist. Also nehme ich...

Kolumbien · 27. März 2019
Im Hinterland nordöstlich von Pereira liegen die heißen Thermen von San Vicente. Die natürlichen Quellen zählen zu den naturbelassensten in ganz Kolumbien. Ein Ort, abgeschieden von der Zivilisation, nur umgeben von grüner Natur. Trotz Regen mache ich mich morgens von Pereira aus auf den Weg zu den etwa 90 Minuten Busfahrt entfernten Thermen. Schon der erste Eindruck ist trotz anhaltendem Regenwetter sehr gut: die Anlage ist naturbelassen und in sehr gutem und sauberem Zustand....

Kolumbien · 24. März 2019
An der karibischen Küste liegt einer der schönsten Nationalparks in Kolumbien: Tayrona. Etwa eine Stunde Busfahrt von Santa Marta entfernt windet sich dieses Schmuckstück zwischen den Ausläufern der Sierra Nevada und dem tobenden Meer. Er ist das Zuhause vieler Tier- und Pflanzenaren sowie des indigenen Stammes der Tayrona. Der Park ist sehr beliebt bei Reisenden. Um die indigene Bevölkerung und die Natur zu schonen, wird er mehrere Wochen im Jahr gesperrt. Als wir ankommen, ist er gerade...

Kolumbien · 22. März 2019
Im Hinterland von Santa Marta stößt man nach etwa einer Stunde Fahrt im Colectivo auf das kleine, niedliche Dorf Minca. Die schwüle Hitze, die wir von Santa Marta kennen, weicht hier einem angenehmeren, frischerem Klima. Es ist nach wie vor tropisch, aber durch die Wälder und Flüsse in der Umgebung sind die Nächte kühler. Minca ist bei vielen Backpackern beliebt. Auf 1000 Einwohner kommen etwa 500 Gästebetten. Einige Reisende bleiben länger, um auf einer Kaffee oder Kakao Farm...

Mehr anzeigen